Kundenbericht
Manche Produkte bewerben sich fast von selbst. Und dann gibt es Themen wie dieses: Beckenbodentraining. Ein Training, das Menschen hilft, die beim Lachen oder Niesen ungewollt Urin verlieren oder ständig das Gefühl haben, eine Toilette in der Nähe zu brauchen. Ein Thema, das Millionen betrifft und über das fast niemand spricht, schon gar nicht öffentlich auf Social Media.
Genau darin lag die Aufgabe bei Vita Fitness in Nürnberg. Das Studio bietet ein Training an, das dieses Problem nachweislich angeht. Aber wie bewirbt man etwas, wofür sich die Zielgruppe schämt?
Unsere Antwort: mit Respekt und mit Klartext zugleich. Die Anzeige spricht das Problem so an, wie es sich im Alltag anfühlt, ohne medizinisches Fachchinesisch und ohne die Betroffenen bloßzustellen. Passiert es dir, dass du beim Lachen oder Niesen tröpfchenweise Urin verlierst? Wer diese Frage liest und sich erkennt, fühlt sich zum ersten Mal verstanden statt vorgeführt. Und wer sich verstanden fühlt, liest weiter.
Dazu kam ein Angebot, das den ersten Schritt so leicht wie möglich macht: verschenkte Gutscheine für eine Probesitzung. Denn bei einem Thema, das Überwindung kostet, ist die größte Hürde nicht der Preis, sondern der Anfang. Ein geschenkter, unverbindlicher Termin senkt genau diese Hürde.
Geschaltet haben wir die Anzeigen dort, wo die Zielgruppe ohnehin jeden Tag ist: in den Feeds von Facebook und Instagram, ausgerichtet auf Nürnberg und Umgebung, denn eine Probesitzung bucht nur, wer auch hinfahren kann. Die Anzeige läuft übrigens ganz offiziell einsehbar in der Meta-Werbebibliothek, wir zeigen sie auch auf unserer Seite. Wir stehen zu unserer Arbeit.
Was wir daraus mitnehmen: Gerade bei sensiblen Themen entscheidet der Ton über alles. Wer das Problem ehrlich beim Namen nennt und dem Menschen dahinter mit Würde begegnet, darf auch dafür werben. Und sollte es sogar, denn Zurückhaltung hilft hier niemandem. Am wenigsten den Betroffenen, die sonst nie erfahren, dass es eine Lösung gibt.