Kundenbericht
Es gibt Dienstleistungen, bei denen eine gute Website nett ist. Und es gibt Dienstleistungen, bei denen sie darüber entscheidet, ob ein Mensch zum Arzt kommt oder nicht. Handicap Drive gehört zur zweiten Sorte.
Das Unternehmen fährt Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Rollstuhltaxi, Krankenfahrten, Mobilitätshilfe, Gruppenfahrten. Wer danach sucht, sucht selten aus Neugier. Meistens sitzt am anderen Ende ein Angehöriger, der schnell eine Lösung braucht und in ein paar Minuten entscheidet, wem er diese Fahrt anvertraut.
Angefangen haben wir deshalb nicht mit Design, sondern mit einem Fotoshooting.
Wir waren einen Tag lang dabei. Die echten Fahrzeuge, das echte Team, eine echte Rollstuhlverladung, die Rampe. Wer heute auf die Seite kommt, sieht die Menschen und die Autos, die später wirklich vor seiner Tür stehen. Da fängt Vertrauen an. Und das ist der Teil, den man sich nicht bestellen kann, den muss man sich holen.
Eine von ihnen ist Ingrid Wolff. Sie ist die erste Vorsitzende vom Rolli-Treff Franken, einem Nürnberger Verein für Rollstuhlsport und Mobilitätstraining, den Handicap Drive als Sponsor unterstützt. Für das Shooting hat sie sich als Model zur Verfügung gestellt. Vor der Kamera stand sie dabei nicht zum ersten Mal, sie hat schon für die VAG gemodelt. Genau solche Verbindungen sieht man einer Website an. Hier steht kein gekauftes Gesicht, hier steht jemand, der die Sache seit Jahren lebt.
Darauf haben wir die Website gebaut. Jede Leistung bekommt ihre eigene Seite, klar erklärt, ohne Amtsdeutsch. Was kostet eine Fahrt. Wer übernimmt sie. Wie läuft das mit der Krankenkasse. Wie funktioniert die Begleitung vom Wohnzimmer bis ins Auto. Lauter Fragen, die sich Angehörige wirklich stellen und die vorher niemand beantwortet hat.
Und dann ist da noch der Teil, auf den ich ehrlich gesagt stolz bin.
Google bewertet Websites in vier Disziplinen: Tempo, Barrierefreiheit, technische Sauberkeit und Auffindbarkeit. Handicap Drive steht in allen vier auf 100 von 100. Nicht nur die Startseite, sondern auch die Unterseiten. Und auch auf dem Handy, wo die meisten Seiten wegbrechen. Diese Kombination sieht man selten.
Am meisten bedeutet mir dabei die Barrierefreiheit. Ein Fahrdienst für Menschen mit Behinderung braucht eine Website, die sich auch mit Tastatur, Vergrößerung und Vorlesefunktion bedienen lässt. Das war für mich keine Zusatzaufgabe, sondern die Mindestanforderung. Es gibt sogar eine eigene Erklärung zur Barrierefreiheit, mit Meldeweg, falls jemand doch irgendwo hängen bleibt. Das machen die wenigsten. Bei diesem Kunden gehört es dazu.
Die Seite ist online: handicapdrive.de. Schauen Sie selbst.
Was ich mitnehme: Je sensibler das Thema, desto echter muss das Material sein. Vertrauen entsteht nicht durch perfekte Bilder, sondern durch wahre. Und Technik ist kein Angeberthema. Sie ist der Unterschied zwischen einer Seite, die man findet und bedienen kann, und einer, die einen im Stich lässt, wenn es drauf ankommt. Eine Website für so eine Dienstleistung ist keine Visitenkarte. Sie ist ein Stück Versorgung.